"In der Hoffnung, wie ich heute denke, daß die Zeit nicht verginge, nicht vergangen sei, daß ich hinter sie zurücklaufen könne, daß dort alles so wäre wie vordem oder,
genauer gesagt, daß sämtliche Zeitmomente gleichzeitig nebeneinander existieren,
beziehungsweise daß nichts von dem, was die Geschichte erzählt, wahr wäre,
das Geschehene noch gar nicht geschehen ist, sondern eben erst geschieht,
in dem Augenblick, in dem wir an es denken." --W.G. Sebald, Austerlitz
Lyrisch verwobenes Found Footage und unterlegte Tonebenen zeichnen ein nomadisches Psychogramm; scheinbar simultan erscheinen dissoziierte zeitliche und emotionale Räume.
–––False Friends and way fare rely on a hypnotic, subconsciously suggestive combination of images, ones that can evoke semi-tangible meanings upon close, repeat inspection (e.g., Freudian “dream-work”), but in the actual viewing are slippery and terse, drawing only traces of their denotative meaning from the mind before their disappearance. (Michael Sicinski, Cinema Scope)