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"Das Wort Geheimnis hat etwas erotisches an sich. Als wenn durch das Verstecken einer Sache, einer Geschichte oder einer Waffe, oder eines Stück Kaugummis, das am Saum der Innentasche klebend noch nass vom Mund ist, man sich im Innern des Geistes einem losgelösten sexualisierten Körper näherte."
––A Chorus Of Stones, Susan Griffin
     
     
     
     
     
     
     
     
     
 
FERNE INTIMITÄT
   
Länge: 14'30"  
Produktionsjahr: 2007  
Format: BetaSp / MiniDV, Pal oder NTSC  
Voice-over: Sylvia Schedelbauer, Setsu Tamura-Schedelbauer  
Sprache: Deutsch und Japanisch
 
Synopsis: Ein Bewustseinsstrom mit fiktiven und gefundenen
Geschichten und einem persönlichen Bezug.
 


 


"Aus gefundenem Filmmaterial und Textfragmenten entwickelt Sylvia Schedelbauer in ihrem Film „Ferne Intimität“ eine Tauchfahrt ins Unbewusste. Individuelle und kollektive Traumata von Leid und Verlust fügen sich in eine Erzählung von eigentümlichem Sog, die man als Metapher der Katastrophen des vergangenen Jahrhunderts lesen kann. Anders als häufig im Found-Footage-Film greift die Künstlerin nicht auf bekannte Medienbilder zurück, sondern macht Entdeckungen von hoher visueller Poesie, die sie einfühlsam vertont." (Jurybegründung, BILD-KUNST Förderpreis, KunstFilmBiennale 2007)
 


 


"Eindrucksvolle, metaphorisch aufgeladene Schwarzweiß-Bilder aus den 20er bis 40er Jahren - von Fischerbooten und Marineschiffen, Seevögeln, Waldarbeitern und spielenden Kindern – verbinden sich mit Textfragmenten zu einem assoziativen Gedankenfluss, der um das Zusammenspiel von Individuum und Kollektiv, von Krieg und Frieden, von Familie und Autobiografie kreist.

Die deutsch-japanische Filmemacherin und Künstlerin Sylvia Schedelbauer, die ein Studium für Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin absolvierte, beschäftigt sich in ihren meist autobiografisch geprägten Arbeiten mit Identitäten außerhalb und zwischen verschiedenen Orten der nationalen Zugehörigkeit. In ihrem neuen Kurzfilm lässt sie fiktive und gefundene Geschichten, „found footage“-Bilder, mit persönlichen und Autorentexten in Dialog treten. Dabei schreibt sie ihre Beschäftigung mit den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf ihre japanische Mutter und ihren deutschen Vater fort, die schon ihrem Film "Erinnerungen" zugrunde lag.” (ZDF/3Sat)



Screenings:
 
 
2009 Kunstfilmbiennale Tour: Centre Pompidou, Paris
2008 Flaherty Film Seminar, Colgate College, New York
2008 Arsenal Sun Screens, Berlin
2008 Naresuan Experimental Film Festival,Thailand
2008 Other Cinema, New Experimental Works , San Francisco, USA
2008 Milwaukee Underground Film Festival, USA
2008 Ann Arbor Film Festival, USA
2008 San Francisco Cinematheque: The Dream Reveals The Waking Day, USA
2008 Bangkok Experimental Film Festival, Thailand
2008 Ankara International Film Festival
2007 Shadow Festival, Amsterdam
2007 Kunstfilmbiennale Köln
2007 International Short Film Festival Oberhausen
 
 
 
 

Preise
 
2008 dritter Preis beim Milwaukee Underground Film Festival
2007 KunstFilmBiennale, Bild-Kunst Förderpreis



   
Verleih: Kurzfilmtage  
2007 Fernsehübertragung auf ZDF/3Sat
German Short Films 2008, AG Deutscher Kurzfilm
   
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