
Sylvia Schedelbauer untersucht in ihren Filmarbeiten die persönlichen und kulturellen Affekte ihrer deutsch-japanischen Herkunft. An der Schnittstelle zweier disparater Kulturen stehend, lässt sie die Vermittlung interkultureller Beziehungen immer wieder zwischen verschiedenen Bezugspunkten pendeln. Ihre Filme verhandeln das Spannungsfeld zwischen allgemeineren historischen Erzählungen und persönlichen, psychologischen Bereichen, unter anderem duch poetische Bearbeitungen von Found Footage und Archivmaterial.