Sylvia Schedelbauer Film/Video Texte Aktuell Info mehr Kontakt
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Ihre experimentellen Filmarbeiten setzt Sylvia Schedelbauer aus Fragmenten archivierter privater und öffentlicher Dokumentarfilme, „Found Footage“ und Fotos zusammen. Somit nimmt sie eine Sekundärbearbeitung persönlicher, politischer und kulturgeschichtlicher Dokumente vor. Die Filme bestehen aus vielen übereinander gelagerten visuellen und akustischen Schichten.

Themengebiete, die Sylvia dabei interessieren, sind oftmals Fragen und Konfliktfelder kultureller Identität. So wurde sie in Tokyo geboren und wuchs selbst in einem bikulturellen Elternhaus auf. Ihre eigene biografische Situation und Verstricktheit wird oftmals Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen. Die Dislozierung in verschiedenen kulturellen Systemen und die daraus entstehenden Verschiebungen, Umkodierungen aber auch Missverständnisse sind Themenfelder ihrer bildnerischen Arbeit.

Sie untersucht die Möglichkeiten der Subjektivierung zwischen Bildern, Ländern und Wirklichkeiten. Dabei hinterfragt sie das kulturelle Bildrepertoire, die Möglichkeiten von Kommunikation und die Konstruktion von Erinnerung, oder anders gesagt die Konstruktion von Wirklichkeit anhand von Bildern.
(Christine Woditschka)

 
   
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I think her work, in a very personal way, deals with the vulnerability of memory, the fragility of dreams, and the longing for a proper place and a proper past in between fields of contesting ideologies, worlds, and nations.

In other words, they don't evoke the sense of alienation as much as that of weightlessness, where one's life is not a product of destiny, but rather of a series of accidents that can be questioned, glossed over, or even forgotten. –-
James T. Hong
 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
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